12.05.2011, 12:00 von Christine Schreiber
In der Nacht vom 3. auf den 4. Mai gab es auch in der Hochheimer Gemarkung Frostschäden. Spätfrost schädigt die jungen, grünen Triebe, die dann in den Folgetagen eintrocknen. Die noch nachwachsenden Triebe tragen in der Regel keine Früchte mehr oder werden aufgrund der Entwicklungsverzögerung nicht mehr reif. Die Stöcke sind davon nicht betroffen, so dass im Folgejahr keine Einbußen mehr zu erwarten sind. Die Frostschäden in Hochheim sind in typischen Frostlagen entstanden: Senken, Weinberge mit angrenzender Bebauung oder Begrünung (Gärten, Bäume, Büsche,…).
Auch einige unserer Weinberge sind betroffen, jedoch haben wir glücklicherweise in keinem Weinberg „Totalschaden“. Nur Einzeltriebe oder auch Stöcke werden vertrocknen. Wir sind sozusagen mit einem blauen Auge davon gekommen. Etwa 1 ha unserer Betriebsfläche wurde teilweise mit bis zu 50 % geschädigt. Der Gesamtschaden liegt glücklicherweise aber „nur“ bei etwa 5 %.